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Homöopathie - die sanfte Methode zu heilen
Die Homöopathie ist eine Volksmedizin. Der uralte
Grundsatz "Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden"
ist keine Erfindung, sondern ein Geschenk der Schöpfung. Bei
dieser Heilmethode werden mineralische, pflanzliche und tierische
Substanzen eingesetzt. Die Klassische Homöopathie ist ein eigenständiges
Heilverfahren, das nicht mit Natur- oder Pflanzenheilkunde zu verwechseln
ist. Jeder an der Gesundheit seiner Tiere interessierte Laie kann
und sollte die Möglichkeit ergreifen, sich hierüber zu
informieren. Homöopathie heilt kranke Tiere, nicht Krankheiten.
Sie versucht nicht Symptome zu beseitigen oder zu unterdrücken,
sondern den Organismus als Ganzes zu Heilen. Die Homöopathie
setzt dort an, wo die Selbstheilungskräfte unserer Tiere aktiviert
werden können.
Homöopathisch heilen heißt, den "gestörten
Organismus" aktiv in das Krankheitsgeschehen mit einzubeziehen.
Der Patient wird angeregt seine eigene Kraft gegen die Krankheit
einzusetzen. Die Homöopathie hat immer dann Aussichten auf
Erfolg, wenn der Körper noch die Fähigkeit zur Reaktion
besitzt.
Für den Tierheilpraktiker ist es wichtig, das
Tier in seiner Gesamtheit erfassen zu können. Vielleicht dauert
es länger, bevor ein Behandlungserfolg sichtbar wird. Dafür
sinkt jedoch auch das Risiko eines Rückfalls, da sich der Körper
sehr grundlegend mit der Krankheit auseinander setzen muss.
Gesundheit wie Krankheit spielen sich auf der geistigen,
der emotionalen und der körperlichen Ebene ab. Zwar sind von
Gesundheit wie auch von Krankheit alle Ebenen betroffen, die Symptome
zeigen sich aber schwerpunktmäßig auf einer Ebene. Symptome
bzw. Krankheiten, die sich auf der körperlichen Ebene manifestieren
(z.B. Ausschlag, Entzündung etc.) sind für den Homöopathen
weniger bedeutsam als solche, die vorwiegend die emotionale oder
geistige Ebene betreffen.
Homöopathie ist einsetzbar bei akuten und chronischen
Erkrankungen, bei Verletzungen und Unfallfolgen, bei den Folgen
psychischer Traumen, Mißhandlungen etc.
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